Lange Nacht der Kirchen 2013.

Lange Nacht der Kirchen 2013

Lange Nacht der Kirchen 2013

Die Lange Nacht der Kirchen am 24. Mai 2013 in OÖ stellt heuer die Menschen in den Mittelpunkt und bietet besondere Highlights. Die Lange Nacht der Kirchen ist ein kräftiges Zeichen einer offenen, ökumenischen und vielfältigen Kirche – österreichweit und darüber hinaus. In Oberösterreich öffnen am Freitag, 24. Mai 2013 bereits zum 8. Mal über 100 Kirchen, Kapellen und kirchliche Einrichtungen in ganz Oberösterreich ihre Türen und laden zu einem vielfältigen Programm ein http://www.langenachtderkirchen.at/linz

Fast 400 Veranstaltungen in ganz Oberösterreich, davon über 120 in Linz, machen die Lebendigkeit von Kirche und Glaube spürbar. Das vielfältige Programm lädt zum Mitmachen, Genießen und Innehalten ein. Besondere Kirchenführungen, Musik aller Epochen und Stilrichtungen, Pilgern, Vorträge, Diskussionen, Lesungen, Filme, Tanz, Kabarett, Malerei, Meditation und Stille, Begegnung (auch mit anderen Kulturen)und kirchenpolitische Themen – all das beinhaltet die Lange Nacht der Kirchen
Heuer liegt der thematische Schwerpunkt in Linz auf sozial- und gesellschaftspolitische Themen, so Angelika Stummer, die Leiterin der Langen Nacht der Kirchen 2013 in OÖ.

Angelika Stummer, Leiterin der Langen Nacht der Kirchen OÖ

Angelika Stummer, Leiterin der Langen Nacht der Kirchen OÖ

„Was ist ohne Obdach los?“ fragt die heurige Lange Nacht der Kirchen im Vinzenzstüberl Linz. Ebenso präsentiert sich die Linzer Straßenzeitung “Kupfermuckn” mit einer Lesung. Das Vinzenzstüberl der Barmherzigen Schwestern präsentiert sich als Einrichtung für Frauen und Männer am Rande unserer Gesellschaft. In der Kirche der Barmherzigen Brüder wird das Programm gemeinsam von Regional Caritas Linz und Diakonie getragen. Menschen mit unterschiedlichem Handicap gestalten den Abend mit Theater, Musik und Tanz.

Kinder- und Familienprogramm am Domplatz und im Mariendom:
16:00 – 18:00 Uhr:
Kinderprogramm: Domführungen für Kinder mit dem Dombaumeister den Dom nachbauen, Steine spalten in der Dombauhütte, Glasgemälde anfertigen mit der Glasmalerei Schlierbach, interaktives Riesenbilderbuch in der Dombücherei, usw.
18:15 Uhr:
Kindermesse mit Dompfarrer Maximilian Strasser

Der Klostermarkt auf dem Domplatz bietet Kulinarisches zur Stärkung und Produkte heimischer Klöster. Und zwischen 20.00 und 23.00 Uhr wechseln sich im 1/2-Stundentakt unterschiedliche Bands in der Straßenbahn „JamTram“ der JugendKirche o­n Tour ab.

Die Lange Nacht der Kirchen ist eine ökumenische Initiative. Beteiligt sind all jene Kirchen und christlichen Gemeinschaften, die im „Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich“ (ÖRKÖ) vertreten sind bzw. dort Beobachterstatus haben. Der ÖRKÖ ist das offizielle Gremium, in dem die christlichen Kirchen zu Beratungen zusammenkommen.

Nähere Informationen zum ÖRKÖ unter www.kirchen.at

Am 10. Juni 2005 fand die erste Lange Nacht der Kirchen statt – zunächst in Wien und einigen Landpfarren rund um die Bundeshauptstadt. Die Diözese Linz hat sich bereits im Jahr 2006 beteiligt. In den Jahren darauf schlossen sich weitere Diözesen an, sodass 2008 die erste österreichweite Lange Nacht der Kirchen durchgeführt wurd

Buchpräsentation: Das 2. Vatikanische Konzil und die Frauen

Präsentation

V.l.: Dr. Helmut Wagner (Wagner Verlag), Mag.a Elisabeth Kamptner (Vorsitzende der diözesanen Frauenkommission), Autorin Dr.in Maria Prieler-Woldan, Mag.a Sonja Riha, Frauenbeauftragte der Diözese Linz, Bischofsvikar Dr. Johann Hintermaier. Foto: Reischl.

In der Reihe der Linzer Beiträge zum Konzilsjubiläum präsentierte die diözesane Frauenkommission am 23. April 2013 das von Dr.in Maria Prieler-Woldan verfasste Buch „Das Konzil und die Frauen. Pionierinnen für Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche“, das im Wagner Verlag erschienen ist.

Prieler-Woldan hob bei der Vorstellung die mutigen Konzilseingaben der Schweizerin Gertrud Heinzelmann sowie der Deutschen Iris Müller und Ida Raming und Josef Theresia Münch hervor und betonte die Pionierleistungen dieser Frauen, während die Konzilsväter damals die Frauenfrage noch weitgehend ausklammerten. Bischofsvikar

Dr. Johann Hintermaier erinnerte in seinem Grußwort daran, dass das Wort Gottes nicht männlichen Geschlechts sei und hob die Bedeutung der Diakonie und des Allgemeinen Priestertums für alle Christen und Christinnen hervor.

Die Frauenbeauftragte der Diözese Linz Mag.a Sonja Riha verwies darauf, dass die Frauenkommission mit dem Buch den Frauen Mut machen wolle, sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche einzusetzen und fragte mit den Worten von Papst Franziskus: „Haben wir all das getan, was uns der Heilige Geist im Konzil gesagt hat?“. Im Sinne dieser Fragestellung legen die Frauenkommission und die Autorin einen interessanten Beitrag zur Geschichte und zur Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils vor.

Cover

Cover: Verlag Wagner

Maria Prieler-Woldan: Das Konzil und die Frauen. Pionierinnen für Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche, hrsg. von der Frauenkommission der Diözese Linz, Linz (Wagner Verlag) 2013. – ISBN 978-3-902330-79-6, 197 S., bebildert, Preis: 21,00 Euro

(Quelle: Wagner Verlag)

 

Begleitendes Gebet durch den Orden der Benediktiner Stift Kremsmünster.

Die oberösterreichischen Männer- und Frauenorden begleiten den dreijährigen Weg der Diözese Linz im Geist des II. Vatikanischen Konzils im Gebet. Jeden Monat bringt eine andere Ordensgemeinschaft das Anliegen von „LebensZEICHEN“ vor Gott.

Mai 2013: Benediktiner Stift Kremsmünster

Benediktiner Stift Kremsmünster


Benediktiner Stift Kremsmünster

Anbetung im Monat Mai 2013

Mariendom Linz

cc – Tourismus Linz

Seit dem Jahr 1900 gibt es in der Diözese Linz die “ewige Anbetung”.

Im Monat Mai übernehmen folgende Pfarren in Oberösterreich diese durchgehende Anbetung:

Maria Ach

01.05.2013

St. Roman

01.05.2013

Traun-Oedt-St. Josef

01.05.2013

Maria Neustift

01.05.2013

Riedau

02.05.2013

Linz-St. Margarethen

03.05.2013

Linz-St. Theresia

03.05.2013

Haigermoos

03.05.2013

Grein

04.05.2013

Grünbach

05.05.2013

Großraming

06.05.2013

Mauthausen

07.05.2013

Königswiesen

08.05.2013

Mauerkirchen

09.05.2013

St. Florian/Linz

10.05.2013

Nußdorf/Attersee

11.05.2013

St. Martin/Mühlkreis

12.05.2013

Linz-St. Severin

13.05.2013

Molln

13.05.2013

Steyregg

14.05.2013

Kematen/Krems

15.05.2013

Michaelnbach

15.05.2013

Natternbach

16.05.2013

St. Nikola/Donau

17.05.2013

Oberkappel

17.05.2013

Ottnang

18.05.2013

Linz-Heiliger Geist

18.05.2013

Bachmanning

19.05.2013

Pergkirchen

19.05.2013

Pattigham

20.05.2013

St. Pankraz

20.05.2013

Peilstein

21.05.2013

St. Peter/Wimberg

22.05.2013

Pinsdorf

23.05.2013

Pierbach

23.05.2013

Attnang

24.05.2013

Adlwang

25.05.2013

Linz-Pöstlingberg

25.05.2013

Feldkirchen/Donau

26.05.2013

Pram

27.05.2013

Prambachkirchen

28.05.2013

Puchkirchen/Trattberg

29.05.2013

Raab

30.05.2013

Rainbach/Innkreis

31.05.2013

Lob der Vielfalt. Pfingsten und das Konzil (Theologische Impulse zur Predigt am Pfingstfest)

Von Ansgar Kreutzer, Universitätsprofessor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz.

>>> Download der Predgit als PDF

Das Zweite Vatikanum. Pfingsten unserer Zeit

Don Luigi Bettazzi, Jahrgang 1923, ist einer der letzten noch lebenden Konzilsväter. Er ist emeritierter Bischof von Ivrea bei Turin und war lange Jahre Vorsitzender von Pax Christi Italien und Pax Christi International. Beim Konzil selbst hat er sich für eine „Kirche der Armen“ eingesetzt: für eine Kirche, die für die Armen da ist und eine Kirche, die selbst arm ist, anspruchslos in ihrer materiellen Ausstattung, bescheiden in ihrem öffentlichen Auftreten. Bischof Bettazzi hat bereits zum vierzigjährigen Jubiläum der Konzilseröffnung, im Jahr 2002, ein engagiertes Erinnerungsbuch geschrieben, in dem er die theologischen und pastoralen Impulse des Konzils gesammelt und zu aktuellen Denkanstößen verarbeitet hat. Er bringt darin – schon im Titel – auf inspirierende Weise drei zeitliche Dimensionen zusammen, das biblische Pfingsterlebnis, den kirchlichen Aufbruch des Konzils und dessen Bedeutung für unsere Zeit: „Das Zweite Vatikanum. Pfingsten unserer Zeit“[1]. Das Konzil lässt sich spirituell als pfingstliches Ereignis deuten, das bis heute ein pfingstliches Verständnis von Kirche inspiriert. Was aber ist das „Pfingstliche“, das die Bibel in der Apostelgeschichte beschreibt, das Bischof Bettazzi beim Konzil erlebt hat, das auch heute die Kirche wachrütteln, bewegen, zu neuen Perspektiven führen kann?

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Begleitendes Gebet durch den Orden der Kleinen Schwestern Jesu Linz.

Kapelle der Kleinen Schwestern Jesu Linz


Kapelle der Kleinen Schwestern Jesu Linz

Im ersten Jahr des dreijährigen diözesanen Profilprojekts „LebensZEICHEN“ zur Erinnerung an das II. Vatikanum, geht es darum die Zeichen der Zeit und des Glaubens wahrzunehmen. Um wahrnehmen zu können, braucht es ein aufmerksames Hinhören – auf die Anliegen und Themen der Menschen, aber auch auf den Geist Gottes.
Nur so wird es gelingen, das Wahrgenommene in der Folge im Licht der Frohen Botschaft zu deuten (2. Jahr) und Antworten zu geben (3. Jahr). Die oberösterreichischen Männer- und Frauenorden begleiten diesen dreijährigen Weg im Gebet.

Jeden Monat bringt eine andere Ordensgemeinschaft das Anliegen von „LebensZEICHEN“ vor Gott.

April 2013: Die Kleinen Schwestern Jesu Linz

Anbetung im Monat April 2013

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Seit dem Jahr 1900 gibt es in der Diözese Linz die “ewige Anbetung”.
Im heurigen “Jahr des Glaubens” heben wir dies besonders hervor.

Im Monat April übernehmen folgende Pfarren in Oberösterreich diese durchgehende Anbetung:

Pfarre Schwertberg

01.04.2013

Pfarre Seewalchen

02.04.2013

Pfarre Wippenham

03.04.2013

Pfarre Windischgarsten

04.04.2013

Pfarre Ebensee

05.04.2013

Pfarre Hagenberg

06.04.2013

Pfarre Wartberg/Aist

06.04.2013

Pfarre Waldzell

07.04.2013

Pfarre Waldkirchen/Wesen

08.04.2013

Pfarre Ottensheim

09.04.2013

Pfarre Vorchdorf

10.04.2013

Pfarre Mehrnbach

11.04.2013

Pfarre Viechtwang

12.04.2013

Pfarre Vichtenstein

13.04.2013

Pfarre St. Veit/Mühlkreis

14.04.2013

Pfarre Julbach

15.04.2013

Pfarre Kirchdorf/Inn

16.04.2013

Pfarre Traberg

16.04.2013

Pfarre Unterweißenbach

17.04.2013

Pfarre Grünburg

18.04.2013

Pfarre St. Georgen/Attergau

19.04.2013

Pfarre Linz-Marcel Callo (Auwiesen)

19.04.2013

Pfarre Mining

20.04.2013

Pfarre Überackern

20.04.2013

Pfarre Münzbach

21.04.2013

Pfarre Neukirchen/Lambach

22.04.2013

Pfarre Uttendorf-Helpfau

23.04.2013

Pfarre Schärding

23.04.2013

Pfarre St. Oswald/Freistadt

24.04.2013

Pfarre Offenhausen

25.04.2013

Pfarre Weyer

25.04.2013

Pfarre Pischelsdorf

26.04.2013

Pfarre Ort/Innkreis

27.04.2013

Pfarre Gmunden-Ort

27.04.2013

Pfarre St. Oswald/Haslach

28.04.2013

Pfarre Linz-Dompfarre

29.04.2013

Pfarre Burgkirchen

30.04.2013

Pfarre Rannariedl

30.04.2013

Bischof em. Maximilian Aichern: Mit dem Konzil leben – Erfahrungen, Ereignisse, Erlebnisse

Foto: HannesM

Foto: HannesM

Vortrag von Dr. Maximilian Aichern OSB, Altbischof von Linz, am 19. November 2012 bei der Tagung des Referats für Archive, Bibliotheken und für die Kulturgüter der Orden im Rahmen der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften in Wien-Lainz

Das Zweite Vatikanische Konzil, dessen Eröffnung vor 50 Jahren wir vor wenigen Wochen gefeiert haben und dessen Anliegen wir im „Jahr des Glaubens“ nun weiterführen wollen, war ein einmaliges, unsere Zeit prägendes und überaus spannendes Ereignis. Ich durfte als damaliger Theologiestudent in Rom beim Gottesdienst zum Fest Pauli Bekehrung am 25. Jänner 1958 in der Basilika St. Paul vor den Mauern mitfeiern, als dann im Anschluss an den Gottesdienst Papst Johannes XXIII. in den Räumen der Benediktinerabtei St. Paul nur vor den anwesenden Kardinälen und dem Abtbischof von St. Paul, Cesario D’Amato OSB, zum ersten Mal und offi­ziell das Ökumenische Konzil ankündigte. Die Nachricht davon wurde sofort an die Medien in aller Welt weitergegeben. Ich habe als Studierender in Salzburg und Rom und dann als Kaplan in St. Lambrecht vor und während des Konzils die Begeisterung an mir selbst und sehr vielen Leuten miterlebt und mit größtem Interesse die Beratungen, Diskussionen und Beschlüsse der Bischöfe und Experten aus aller Welt mitverfolgt. Um manches – etwa bezüglich Liturgie und Bibel, Laienapostolat und Ausrichtung der Seelsorge auf die Menschen – haben wir uns schon vorher bemüht. Aber nun hatte die „Verheutigung der Kirche“, wie manche das „aggiornamento“ Johannes XXIII. übersetzten, die ganze Kirche erfasst und neues Interesse für den Auftrag des Herrn und das Evangelium geweckt. Die Aufforderung Johannes XXII. „Coraggio“ (Mut) und sein Bild von der Kirche, die die Fenster öffnet, fanden großen Widerhall. Leider hat der Glaube an den auch heute wirkenden Gottesgeist bei manchen die Ängste nicht weggenommen, die im Gefolge der Erneuerung aufgetreten sind.

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Wenn der Papst mit dem Bus fährt

2013_03_15 Karikatur Mohr Süddeutsche Zeitung

Ich habe hier bereits schon einmal die Geschichte erzählt, dass beim Zweiten Vatikanischen Konzil viele Bischöfe mit dem Bus fahren mussten und dadurch mitten in der Lebenswelt der Menschen waren. Wenn der neue Papst auch oft mit dem Bus gefahren ist, dann wird er die Freuden und Nöte der Menschen kennengelernt haben. Das ist eine gute Nachricht – so kann die Kirche an die Lebenswelt der Menschen heute andocken.

Burkhard Mohr hat das in seiner Karikatur in der Süddeutschen Zeitung am 15.3.2013 bildhaft dargestellt. Danke an ihn für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage.